· Kinderhaus Alxing "Sonnenblume"

Der Herbst im BRK-Kinderhaus Sonnenblume Alxing

Hoch hinaus ging es Mitte Oktober beim Kirtahutschn auf dem Daxä-Hof in Alxing. Die Gruppen hatten eine Menge Spaß beim wilden Schaukeln und auch Esel Beppo wurde wieder ausführlich begrüßt.  

In Vorbereitung auf den St.-Martin-Umzug wurde eifrig gebastelt und gesungen. Auch in diesem Jahr entstanden wunderschöne Laternen, verziert mit bunten Herbstblättern und Scherenschnittmotiven, die den Umzug am 11. November in ein stimmungsvolles Lichtermeer verwandelten. Die Vorschulkinder durften vorher in der Bäckerei der Familie Kastenmüller Martinsgänse backen, die sie dann mit den Schülern der Grundschule Alxing bei einer kleinen gemeinsamen Feier teilten. Vielen Dank an die Familie Kastenmüller für diese schöne alljährliche Aktion.

In den ersten Wochen standen in der Sonnen- und Spatzengruppe die Eingewöhnung der neuen Kinder im Vordergrund. Die einzelnen Räume des Kinderhauses wurden erkundet, neue Freundschaften geschlossen und sich an den neuen Tagesablauf gewöhnt.

Die Spatzenkinder haben bei einem Herbstspaziergang Alxing erkundet und dabei einige Hühner entdeckt. Zur großen Freude der Kinder, durften sie die Tiere mit Salatblättern füttern und beim Fressen beobachten. 

In der Sonnengruppe wurde im Morgenkreis ein neuer Kalender eingeführt, um das Vergehen der Zeit besser zu verstehen. Die Sonnenkinder dürfen jeden Tag eine weitere Perle hinzufügen und können so erkennen, welches Datum gerade ist. Sind alle Perlen gelegt, wandert die Morgenkreis-Kerze weiter zum nächsten Monat.

In der Blumengruppe war durch Lokschuppen-Besuche einiger Familien der Untergang der Titanic ein großes Thema. Tagtäglich wurde die Titanic, „Das größte Schiff der Welt! Die ist 10.000 Meter lang!“, in der Bauecke nachgebaut und mit Holzfiguren und Tieren bestückt. Natürlich durften auch die Eisbrecher am Bug vorne nicht fehlen. Dumm nur, dass immer wieder ein Eisberg in Form eines Holzbausteins die Titanic in der Mitte zerstörte und in Windeseile alle Holzfiguren auf weiteren „Rettungsschiff-Bauklötzen“ evakuiert werden mussten. Im Gegensatz zur echten Titanic aber, überstanden alle Passagiere die jeden Tag wiederkehrende Katastrophe ohne Schaden.

Auf die Vorschulkinder wartete gleich zu Beginn eine spannende Aufgabe - der Werkausweis. Hier lernten die Kinder den Umgang mit Säge, Hammer und Co., bevor sie während des Freispiels alleine im Werkraum arbeiten dürfen. Als Projektarbeit wurde der „Wuppi“ gebaut, ein kleiner frecher Außerirdischer, der die Vorschulkinder auch im Rahmen eines Sprachprojektes in ihrem letzten Kindergartenjahr begleitet. Der „Holz-Wuppi“ ist somit ein wichtiger Teil der Vorschulzeit und für die Kinder nicht mehr wegzudenken. Ein großes Dankeschön gilt der Schreinerei Josef Fritz, die das Holz gespendet und zugeschnitten hat. 

Bereits Ende Oktober besuchte Herr Bernhard Schweida von der Verkehrswacht Ebersberg die Vorschulkinder, um mit ihnen das richtige Überqueren einer Straße zu üben. Mit Hilfe von Playmobilfiguren und einer Spielstraße wurden gefährliche Situationen und richtiges Verhalten nachgespielt, bevor es dann zur Prüfung auf die „richtige“ Straße ging. Am Ende dieses ereignisreichen und spannenden Vormittags bekamen die Kinder einen „Fußgängerführerschein“ überreicht.