Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen, mehreren PKW und einer Radfahrergruppe, mit zehn Verletzten, davon mehrere eingeklemmte Personen: mit diesem Szenario wurden am Samstag rund 70 ehrenamtliche BRK-Einsatzkräfte, die Freiwillige Feuerwehren aus Zorneding, Vaterstetten und Eglharting sowie Polizeikräfte bei einer groß angelegten Übung im Landkreis Ebersberg konfrontiert. Zwischen 10:30 und 12:30 Uhr wurde auf der Kreisstraße zwischen Zorneding und Buch die Zusammenarbeit bei einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV) trainiert.
Unterstützt wurden die Ebersberger Kräfte durch den Rettungsdienst und Einheiten der BRK-Kreisverbände Freising, Mühldorf und Erding.
Während die Feuerwehren die technische Rettung der eingeklemmten Personen übernahmen, kümmerte sich das Rote Kreuz um die medizinische Versorgung und den Abtransport der Verletzten. Der Betreuungsdienst des BRK übernahm die kurzfristige Betreuung unverletzt Betroffener, das BRK-Kriseninterventionsteam kümmerte sich um eintreffende Familienangehörige in dieser belastenden Situation.
Für realistische Übungsbedingungen sorgte das Team der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) des BRK. Mit aufwendig geschminkten Verletzungen und entsprechend vorbereiteten Darstellern wurde das Unfallgeschehen möglichst wirklichkeitsnah nachgestellt.
Die gemeinsame Übung bot den beteiligten Organisationen die Gelegenheit, ihre Abläufe aufeinander abzustimmen und die Zusammenarbeit für größere Schadenslagen zu festigen.




